Wir leben heutzutage nicht länger - wir sterben nur langsamer.
Zumindest in unseren Breitengraden hat man meist einen gewissen Einfluss darauf, wie menschenwürdig das Leben ist. Selbst bei widrigsten Umständen hat man Möglichkeiten, Änderungen herbeizuführen oder sich mit den Umständen zu arrangieren.
Beim Sterben sieht das häufig anders aus: Greise, die in Pflegeheimen vor sich hinvegetieren, Schwerkranke, die mit Gerätschaften und Medikamenten am Leben erhalten werden, und eine Gesellschaft, für die Suizid und Sterbehilfe immer noch Tabuthemen sind.
Das Thema Sterbehilfe wird in Deutschland sehr kontrovers diskutiert - am verständlichsten für mich durch die Euthanasie in der NS-Zeit. Aber hier soll keine weitere Diskussionsplattform entstehen. Neben einer kleinen Linksammlung wird man hier sicherlich ein paar persönliche Anmerkungen finden, aber wie sich diese Seiten letztendlich entwickeln kann ich zur Zeit nicht voraussagen.
Interessante Links nehme ich gerne entgegen, Mailwechseln zum Thema bin ich aufgeschlossen, auf "Diskussionen" mit Fanatikern habe ich keine Lust!
Ich sehe im freiwilligen Tod weder eine Sünde noch eine Feigheit. Aber ich halte den Gedanken, dass dieser Ausweg uns offen steht, für eine gute Hilfe im Bestehen des Lebens und all seiner Bedrängnisse. (Hermann Hesse)
